Über yooyama

yooyama - was ist das überhaupt? Die Geschichte einer Idee

DSC02267

Da war dieser Tag im Sommer in Brüssel - ich saß in der Sonne auf dem Place du Grand Sablon, genoß die wundervollen Geschäfte und viel zu viele Maccarons. Nach einem kleinen pinken Maccaron dachte ich noch, wie wundervoll Brüssel sein müsste, wenn man dort leben könnte. Erst bei einem Pistazien-Maccaron war ich soweit. Schließlich kann nicht jeder in Brüssel leben. Aber warum kann man Brüssel nicht einfach zu den Menschen bringen, ganz egal wo sie wohnen? Dieses Lebensgefühl, diese Inspiration, diese kleinen Geschäfte, Boutiquen, Plätze ... das Großstädtische eben. Jeder sollte die Möglichkeit haben, aus so wundervollen Ideen auswählen zu können und sie bei sich selbst zuHause umzusetzen.

Und Blogs, die genau das vermitteln gibt es so viele – und sie sind wundervoll. Aber wir alle kennen das Problem: tolle Idee, großartiger Schrank, grandioses Geschirr, super Farbe, das will ich haben. Nur wo genau soll ich es kaufen? Nicht selten verliert man sich erst in den Untiefen des Netzes und kurze Zeit später das eigentliche Ziel aus den Augen. Und dann, Wochen später, wenn man einen Laden betritt, fällt es einem vielleicht wie Schuppen von den Augen. Vielleicht ... oder man landet eben doch wieder in der Dekoabteilung von Ikea. Na? Erwischt? icon_wink Kein Problem, ging mit früher auch immer so ... 

DSC02319

Natürlich haben viele Produzenten inzwischen ihre eigenen Blogs, aber ist das dann wirklich unabhängig? Nein, natürlich nicht! Es wird über so viele Gegenstände berichtet, die sicherlich toll sind, aber ist der Schreiber wirklich überzeugt von seinem Produkt? Und auf der anderen Seite, haben die vielen jungen Künstler, Designer und Freischaffenden die Zeit, auch noch in diesem Maß über ihre Produkte zu berichten? Und wieder liegt die Antwort auf der Hand: Nein, natürlich nicht! Sie alle träumen von Verträgen mit den großen Handelsriesen, aber können sie diese Stückzahlen liefern? Und wollen wir als Verbraucher wirklich nur Massenware? Richtig! NEIN, natürlich nicht!

Von diesem Tag baute ich an einem Konstrukt zwischen etablierten Marken, die ich von diesem neuen Konzept natürlich auch überzeugen musste und den jungen Wilden. Etwa ein Jahr lang habe ich gesucht, Produkte ausprobiert, Anfragen geschrieben, noch einmal nachgehakt, verworfen und doch wieder reaktiviert bis das Grundgerüst stand. Und es eine tolle Mischung von Produkten entstanden, die stetig erweitert wird.